Das Aussehen von Außendielen

Aussendielen

Welche Möglichkeiten bieten Außendielen hinsichtlich der Optik der neuen Terrasse oder des Balkons? Unnötig zu sagen, dass natürlich in erster Linie das Holz das Aussehen bestimmt. Doch Holz ist nicht gleich Holz (siehe dazu auch den Abschnitt "Holzarten für Außendielen"). Je nachdem, welches Holz Sie für Ihre Außendielen wählen, können die Unterschiede beträchtlich sein. Dunkle und helle Holzarten stehen zur Auswahl und die von Holz zu Holz unterschiedlichen Holzmaserungen müssen ebenfalls beachtet werden. Hier können wir Ihnen nur raten, sich in Onlineshops oder gleich beim Händler vor Ort umzusehen, um das richtige Holz zu finden. Allgemein gilt es aber, einige Dinge beim Kauf und beim Aufbau (hier nur unter optischen Gesichtspunkten) zu beachten:

  • Die Holzart. Wie oben erwähnt, gibt es wesentliche Unterschiede, insbesondere in Helligkeit und Maserung des Holzes. Von der gewählten Holzart hängt nicht nur das Aussehen, sondern auch die späteren Eigenschaften ab, also müssen auch diese beachtet werden.
  • Der Aufbau des Bodens, genauer gesagt, die Verschraubung: Außendielen können bei manchen Holzarten nur mit sichtbaren Schrauben aufgebaut werden, bei anderen ist auch eine Technik einsetzbar, die dem Betrachter nur Holz präsentiert. Bei der sogenannten Clipmontage wird also der Anblick des Bodens nicht durch Schrauben gestört - hier müssen Sie entscheiden, ob Ihnen die Schrauben als unschön erscheinen oder nicht. Näheres dazu auch im Abschnitt "Der Aufbau von Außendielen"
  • Die Oberfläche der Dielen: Außendielen haben teils geriffelte Oberflächen, was selbstverständlich einen gewaltigen optischen Unterschied ausmacht. Und auch hier gilt: Am besten im Laden oder im Internet ausgiebig anschauen! Unter "Die Vorteile von Außendielen" erfahren Sie zudem mehr über die Vorteile von geriffelten Oberflächen.
  • Die Zeit. Warum das? Ganz einfach: Holz ist ein Naturstoff, und als solcher verändert er sich auch im Laufe der Zeit. Insbesondere helle Hölzer vergrauen am Tageslicht - eine silbergraue Patina überzieht den Boden (genauer gesagt handelt es sich um die Einwirkung von UV-Licht, wobei es bei dunklem Holz einfach weniger auffällt). Missfällt Ihnen diese Farbänderung, ist es möglich, die ursprüngliche Farbe des Holzes durch regelmäßiges Einölen und Pflegen zu erhalten. Nicht geriffelte Oberflächen können auch abgeschliffen werden, was die Naturfarbe wieder zum Vorschein bringt. Für die dauerhaften Hölzer ist es aber vor allem eine Frage der Ästhetik, nicht der technischen Eigenschaften, ob das Holz einen leichten Grauton annimmt.
  • Verfärbungen: Sie können entstehen, wenn das Holz sehr lange in Containern gelagert und/oder auf einem Schiff transportiert wurde. Hier ist die kontinuierliche "Belichtung" des Holzes auf Ihrer Seite: Farbunterschiede gleichen sich mit der Zeit an.
  • Pinholes (kleine, schwarze Punkte): Eine Insektenart kann bei Tropenholz zu diesen kleinen Löchern im Holz führen. Die Insekten sterben ab, wenn der Baum gefällt wird, aus dem die Dielen hergestellt werden, und nur die Pünktchen bleiben sichtbar. Auf die Stabilität des Holzes haben die aber keinerlei Einfluss.
  • Risse: Holz "arbeitet". Im Laufe eines Jahres ist Holz vielen unterschiedlichen Temperaturen und Feuchtigkeit ausgesetzt und dehnt sich dementsprechend aus oder zieht sich zusammen. Auf Dauer können sich so kleine Risse zeigen, die aber die Stabilität nicht beeinträchtigen. Wird das Holz zudem gepflegt, kann diese rein optische Veränderung deutlich gemindert werden.

Cappuccino Terrasse

Cappuccino Terrasse

Zusätzlich zu den üblichen Holzfarben bieten einige Händler auch spezielle Außendielen an. Diese Dielen bestehen aus einer Kunststoff-Holz-Mischung und sind daher auch in ungewöhnlicheren Farben bzw. Mustern lieferbar - Granitoptik zum Beispiel.